Geschenk ist angekommen.

Hallo Zusammen! Am 12.06 haben wir in Duschanbe (Tadschikistan) das “Geschenk” an die Welthungerhilfe gespendet. Der Wagen wird nun im Bergdorf Veshab zur Vermarktung der Nahrungsmittelüberproduktion und damit für den Wachstum einer eigenen Wirtschaft im Milleniumsdorf eingesetzt. Demnächst folgen weitere Infos … Übergabe Geschenk WHH

Einen lieben Gruß,

Marc und Christian

21.000 Kilometer bis nach Tadschikistan und zurück – ES GEHT LOS!

Hallo Unterstützer, Sponsoren und Freunde,

nach 1,5 Jahren Planung, Spendenprojekten und Chaos brechen wir am 13.05.2015 (Mittwoch) nach Tadschikistan auf. :-)

Marc-Oliver Buchholz und ich (Christian Peitz) werden in den nächsten 40 Tagen rund 21.000 Kilometer reine Fahrtstrecke zurücklegen (Plus 2 Meerüberquerungen !!!) und hoffen das unsere Visa- / und Reiseplanungen aufgehen. Wir werden versuchen so oft wie möglich Lebenszeichen von uns zu geben. Das wollen wir überwiegend per Facebook machen (weil es tendenziell erstmal einfacher ist, als hier per Webseite). Nichts desto trotz werden einen ausführlichen Reisebericht und eine kurze Filmdokumentation im Nachgang erstellen und Euch zur Verfügung stellen. Alle die nicht warten wollen, können so manche brand-aktuelle Info per Facebook von uns bekommen. :-)

Aktueller Stand:

- Auto: Das Auto ist vor kurzem nochmal vollständig durch das Autohaus Tölke und Fischer in Krefeld gecheckt, konditioniert und aufgepeppelt worden. Neben neuen Reifen, einer neuen Scheibe, längst zu erneuernden Verschleissteilen (Zylinderkopfdichtung war auch noch kaputt!!!) hat “Töfi” dafür gesorgt, dass wir ein Stück ruhiger geworden sind, was das Risiko eines plötzlichen Pkw-Ausfalls auf der Reise angeht. Zusätzlich haben wir jetzt ein Holz-Gestell hinten für ein Bett und entsprechendes Gepäck von der Scheinerei Wans in Krefeld-Hüls eingebaut bekommen. Am vergangenen Sonntag haben wir nahe Frankfurt einen Dachgepäckträger via Ebay-Kleinanzeigen geschossen (Danke nochmal Felix-Justus). Der Wagen wurde vor einigen Monaten bereits durch die Firma Seikel (auch die Ecke bei Frankfurt) mit einem höheren Fahrgestell ausgestattet. Statt 1,90 m hat der Wagen nun eine Höhe von 2,50 m (unbeladen). Zusätzlich hat die Firma Leufen (Sattlerei aus Krefeld) eine Lederseitenverkleidung aufgezogen. Sieht nicht nur besser aus, sondern macht auch das Schlafen im Auto entspannter (falls das mal nötig sein sollte wegen Sturm o.ä.). Gleichzeitig war Herr Leufen so freundlich, die Polster nochmal aufzufrischen. Natürlich bekommt der Wagen am Freitag noch eine gebührende “Verkleidung”. André von der Designagentur Bovenschen hat für eine sau-starke Beklebung gesorgt. Wir sind gespannt. :-)

- Route/Visa: die Routenplanung mussten wir aufgrund einer weiteren Team-Verkleinerung (auf Marc und mich) nochmal aufrollen. Seltsamerweise scheint alles geklappt zu haben. :-) Schaut Euch unter dem Reiter “Unsere Route” mal die Planung an. Wir sind offen für Kritik und Warnung! ;-) Marc hat mittlerweile sein Aserbaidschan-Visum. Sein Tadschikistan-Visa ist beantragt (natürlich alles mit Express), meins ist hingegen schon da. Mein Visum für Russland soll am 12.05 (einen Tag vor Abreise) in Bonn abholbereit sein. Wenn das mal gut geht :-/ … Zur Not lassen Marc und ich uns die Visa für Russland (Rückreise) zu Saidjon und Jens (Vertretung der Welthungerhilfe) nach Tadschikistan (Duschambe) schicken. Drückt uns da bitte noch die Daumen.

- Gepäck/Inventar: Wir haben Alles mitgenommen was uns irgendwie sinnvoll erscheint (ja, auch einen Tennisball!). Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Susanne und Thomas Goertz (schaut Euch mal Ihr Abenteuer “Seidenhart” an). Dank den beiden netten Menschen haben wir auch ein Satelitentelefon und noch einige Karten an die wir so nicht rangekommen wären (direkt aus den jeweiligen Ländern!!!). Nicht zu vergessen sind viele unserer Freunde die uns neben GPS-Gerät, Ideen und vielen anderen Dingen (ja, vor allem auch immateriell) unterstützen und unterstützt haben. Danke! Danke! Danke! Falls Ihr Ideen oder Tipps rund um das Inventar habt, gerne raus damit. Ein wenig Zeit ist noch. ;-)

Wir können es kaum fassen. Aber nächste Woche geht es wirklich los.

Alles Liebe,

Euer Ein-Geschenk-nach-VivaConAgua-Team

Marc und Christian

 

Alle für Wasser – Wasser für Alle

 

Matraze Dachgepäckträger Visa Tadschikistan Beklebung Auto VHS Bonn Karten und Satelitentelefon Kanister Visa Aserbaidschan

 

 

Probefahrt – Paris

Hallo Zusammen,

wir melden uns mit guten Nachrichten zurück!

Unsere Probefahrt (Krefeld – Trier – Paris – Krefeld – rund 1.500 Kilometer) hat ohne Streitigkeiten, Unfälle, Umwege, Peinlichkeiten, … funktioniert. Obwohl 14.500 Kilometer dann doch ein wenig mehr Aufregung und Spannung versprechen, hatten wir Spass und können vor Allem Paris uneingeschränkt weiterempfehlen (wir-haben-gelernt: Französisch sprechen zu können ist empfehlenswert).

Genächtigt haben wir direkt in Montmartre im Hostel “Smart Place Paris”. Günstig und direkt mitten im Geschehen. Weiteres kurz-Fazit: Franzosen sind schöne Menschen. Stadt ist auch schön. Crêpe ist sehr lecker. Preislich hat Paris völlig verrückte Vorstellungen.

Was die Vorbereitung auf den am 13.05 bevorstehenden Reisestart angeht, ist vor allem Oliver gerade dabei mit den Reisepässen zu “jonglieren” um die Visa (angefangen bei Tadschikistan) fristgerecht zu beauftragen. Wir haben uns natürlich vorher bereits gedacht, dass es knapp wird. Das liegt zum Einen an den späten Beantragsungsfristen mit max. 3 Monaten vor Einreise in das jeweilige Land und einer gewissen Willkür an Bearbeitungszeit. Da kommt man schnell ins Schwitzen, da unter Umständen nicht viel Zeit für die Beantragung anderer Visa übrig bleibt. Aus diesem Grund haben wir auch pro Person direkt mit zwei Reisepässen gerechnet. Zudem braucht man – beispielsweise für die Beantragung der Visa für Turkmenistan – vorher das Visum des Folgelandes… Drückt uns die Daumen, dass die Visa rechtzeitig da sind!

Wir wünschen Euch einen guten Start in den Frühling!

 

SAVE-THE-DATE:

Bitte nehmt Euch für den 13.05 gegen Nachmittag (bis Abends) nichts vor … Da wollen wir mit Euch gemeinsam noch ein kleines Abfahrtsfest in Krefeld feiern!

Liebe Grüße,

Euer Ein-Geschenk-nach-VivaConAgua-Team

Oliver, Marc und Christian

 

 

…vieles ändert sich, manches bleibt wie gehabt!

Hallo zusammen,
im Winter ist es hier ein wenig ruhig um uns geworden. Wir haben uns viel mit Detailfragen wegen der Spende des Autos in China beschäftigt. Letztendlich sind wir aber jetzt an einem Punkt gekommen, wo wir Entscheidungen fällen müssen, damit die ganze Reise bzw. das Projekt durchführbar bleibt. Folgende Punkte haben uns dazu veranlasst, die Reise etwas umzuplanen:

  • Reisen auf eigene Faust ist in China nur schwer möglich, es gibt diverse Auflagen um per Landweg China zu bereisen. Die Auflagen ließen sich zwar erfüllen, aber nur wenn wir einen nicht unerheblichen finanziellen Anteil tragen. Das stünde aber in keinem Verhältnis zu dem Ziel des Projektes, den Wagen an eine gemeinnützige Organisation zu spenden und Aufmerksamkeit für Viva Con Agua zu erzielen.
  • Ein Fahrzeug in China einzuführen und dort zu belassen bzw. dort zu spenden wird einfach gesagt “von China” nicht gern gesehen. Autos bestimmten Alters aus dem Ausland können z.B. gar nicht mehr zugelassen werden. Es gibt diverse Umwege, um das alles zu umgehen, aber auch das steht in keinem Verhältnis.

Für uns ist das Ganze ein Projekt, wir haben uns in der letzten Zeit enorm mit der kompletten Thematik beschäftigt. Da wir also bedingt durch die Regularien Chinas zu viele Steine im Weg haben, werden wir jetzt umplanen.

Aus “Ein Geschenk nach Beijing” wird “Ein Geschenk nach Viva con Agua”. Wir fahren nach wie vor die Seidenstraße entlang, durch die Türkei und den Iran bis nach Zentralasien. Ziel der Reise ist jetzt das abgeschlossene Brunnenbauprojekt von Viva con Agua in Veshab, Tadschikistan. Vor China kehren wir also um und werden über Kasachstan und Russland zurück Richtung Deutschland fahren. Unser Auto, der VW-Bus wird zum Abschluss zu Gunsten Viva con Agua gespendet.

Auch wenn eine Reise durch China für uns jetzt definitiv ausgeschlossen ist, freuen wir uns jetzt umso mehr auf die bevorstehende Reise nach Zentralasien. Auf der Seidenstraße und hin und zurück.

Viele haben es evtl. schon mitbekommen, auch unser Team hat sich geändert. Gerd kann leider gesundheitsbedingt nicht mehr an der Reise teilnehmen. Wir werden die Reise also jetzt zu dritt bestreiten. Wir hoffen sehr, dass Gerd bald wieder auf dem Damm ist!

Es ist noch viel zu tun bis es losgehen kann und wir werden viele Infos der Planung hier veröffentlichen. Für den Moment hoffen wir ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015!

Viva con Agua – Kinoabend

Hallo Zusammen,

am vergangenen Donnerstag (25.09.2014) waren wir zu Besuch in der Lagerhalle des Bauen + Leben Baustofffachhandels am Glockenspitz in Krefeld. Wir schauten gemeinsam eine Episode der ARTE-/RBB-Dokumentation “FernOst”  und machten uns mit Unterstützern und Freunden einen schönen Abend.

HDI-Krefeld war so nett uns leckere Grillwürstchen zu sponsern (UND ist unser offizieller Versicherungsberater für die Reise), die Königshofer Brauerei unterstützte den Abend mit leckerem Bier (neben Radler und Pils haben wir in Krefeld sogar eigenes Altbier (!!!)) und der Schlachthof Krefeld (unser offizieller Projektclub) sorgte für Beamer und Leinwand.  Wir sind gemeinschaftlich zur Erkenntnis gelangt: Kinoabend mit Bier, Wasser und Würstchen in ungewohnter Umgebung … kann man gerne öfter machen! Vor Allem wenn dabei auch noch was Gutes bei rumkommt.

Ein wundervoll-entspannter Abend zwischen Europaletten, Dämmwolle und Gipskartonplatte … Vielen Dank für Eure Unterstützung und natürlich die Spenden die am Abend zusammengekommen sind. Hier ein paar Impressionen:

 

In den nächsten Wochen konzentrieren wir uns intensiv auf die Reisevorbereitungen. Lediglich 7 Monate trennen uns noch bis zum 15.05.2015, wo unsere Reise  – nach aktuellem Stand der Planung – beginnen wird.

Wir sind gespannt darauf zu sehen, wie unser Abenteuer sich auf und nach der Reise weiterhin auf Viva con Agua und weitere Spenden auswirken wird. Wobei man an dieser Stelle erwähnen muss, dass die “Headline” des Projektes ja auf das “Schenken” des Busses abziehlt. :-) Eine weitere Etappe der Planung die uns enorme Schierigkeiten bereitet … und die es zu überwinden gilt.

Auf jeden Fall schließen wir hiermit einen ersten großen Teil des Projektes ab und freuen uns auf die nächsten spannenden Monate der Reisevorbereitungen. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

An dieser Stelle vielleicht noch kurz der Hinweis auf die folgende Webseite:

www.before-door.com

Oliver – Routenplaner bei unserer Reise nach Beijing – erzählt seit kurzem in seinem eigenem Blog über seine persönlichen Schritte “nach draußen vor die Tür”. Abenteuerliche Reisen nach Marrakesch, Israel, Thailand und demnächst Hong Kong, Taiwan und Süd-Indien. Schaut mal bei Ihm vorbei! Spannende, interessante und hilfreiche Infos über Fernreisen erwarten Euch!

 

Liebe Grüße,

Euer Ein-Geschenk-nach-Beijing-Team

Ps. Spendet für Trinkwasserprojekte!!! Alle-für-Wasser. Wasser-für-Alle.

Fischeln Open am 14.09.2014

Hallo Zusammen,

am Sonntag den 14.09.2014 waren wir den lieben-langen Tag zu Gast bei dem Stadtfest “Fischeln Open”. Trinkwasser, die Reise nach Beijing und der Ursprung der Idee waren die Themen des Tages. Es war ordentlich was los und das Wetter war fantastisch. Natürlich sind auch ordentlich Spenden für Viva-Con-Agua zusammengekommen!!!

Vielen Dank nochmal für Eure Unterstützung!

Mit diesem Event schließen wir vorerst unsere “Stand-Karriere” für dieses Jahr ab und konzentrieren uns auf die Reisevorbereitungen. China macht uns zunehmend Probleme, die eine Einfuhr und schließlich die Spende des “Geschenks” erschweren. Da arbeiten wir intensiv an einer Lösung. In den nächsten Monaten beginnen wir mit Impfungen, Visa, weiteren Umbauten am Auto und der Ausrüstungsplanung.  Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns…

Wir haben Euch ein paar Eindrücke von Fischeln-Open per Foto angehängt.

 

Liebe Grüße,

Euer Ein-Geschenk-nach-Beijing-Team

 

Alle-für-Wasser

Wasser-für-Alle

 www.vivaconagua.org

 

Ps. Falls Ihr am Donnerstag den 25.09.2014 um 19:00 Uhr noch nichts vor haben solltet. Kommt doch zu unserem Kinoabend im Bauen + Leben Baustofffachhandel (Glockenspitz 50, Krefeld). Wir freuen uns!

 

Fahrwerk powered by SEIKEL

Hallo Zusammen,

am Montag 25.08.2014 waren wir zu Gast bei SEIKEL in Freigericht (Hessen).

SEIKEL ist seit mehr als 60 Jahren einer der TOP-Werkstätten für den Umbau von “normalen” zu geländetauglichen Fahrzeugen. Der VW-Partner ist Initiatior und Sponsor von vielen Ralleys, Expeditionen und Dokumentation rund um die Welt. Beispielsweie sponsorte die Firma erst im letzten Jahr in Ghana für den guten Zweck: http://www.seikel.de/de/vw-seikel/news/auto-versteigerung-in-ghana-fuer-den-guten-zweck/

In dieser Woche hat sich Herr Seikel unser “Geschenk” vorgenommen und das Fahrwerk höhergelegt. Nun ist der VW-T5 über 2600 mm hoch (vorher 1900 mm)!!! Hier findet Ihr weitere Informationen zur Höherlegung: http://www.seikel.de/de/produkte/seikel-vw-t5-bis-mj-2010/

Natürlich bietet die Firma SEIKEL zusätzlich zu Höherlegung des Fahrwerks weitere Umbauten für Geländefahrzeuge an. Beispielsweise eine kurze Achsübersetzung (kürzere Gänge), Filter- und Schutzplattensysteme. Darüber hinaus verfügen die Mitarbeiter über ein enormes Fachwissen über Strecken, Auslandsverkehr und Import von Fahrzeugen. Es war entspannt bei Euch! So kommt der Wagen sicher ans Ziel!

Vielen Dank nochmal für die Unterstützung!

 

Natürlich findet Ihr hier auch noch ein paar Fotos vom Bus:

Kinoabend im Baustoffhandel

Hallo Zusammen,

am Donnerstag den 25.09 laden wir Euch ein mit uns zusammen zwei Episoden der Arte-Dokumentation „FernOst“ zu schauen. Entlang des „Asian-Highway“ fährt ein Berliner Fernsehteam von Deutschland, durch Zentralasien bis schließlich Japan und zeigt eindrucksvolle bewegte Bilder (in Farbe!!!)!
http://www.rbb-online.de/fernost/

Es gibt KOSTENFREIE Bratwurst (gesponsert von HDI-Versicherung Krefeld) und FREIBIER (Königshofer Brauerei)!

Das Ganze findet am Bauen + Leben-Standort in Krefeld (Glockenspitz 50) in der Lagerhalle statt!

Der Bus, Infos und Ausrüstung für die Reise nach Beijing haben wir auch dabei. Und: Natürlich darf die Gelegenheit für eine kleine Spende genutzt werden! ;-)

Gebt uns kurz einen “Ping” per Mail oder Facebook (https://www.facebook.com/events/667202576697964/) damit wir besser planen können!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Es wird herrlich entspannt,

Euer Ein-Geschenk-nach-Beijing-Team

Russisch, Englisch, Deutsch und “mit-Händen-und-Füßen”

Hallo Zusammen!

Im Zuge der Vorbereitungen für die Reise nach Beijing, hat sich BERLITZ-Krefeld dazu entschlossen das Projekt zu unterstützen! Sicherlich spricht das Ein-Geschenk-nach-Beijing-Team deutsch und englisch, jedoch fahren wir einen großen Teil unserer Route durch ehemalige russische Staaten… Chinesisch erstmal außen-vor gelassen, wollen wir russisch lernen um das Auto (inklusive uns) ohne Missverständnisse und Macken nach Beijing zu bringen. Zudem wollen wir höflich sein, uns mit den Menschen auf unserem Weg nach China unterhalten und dafür sorgen, dass Wichtiges auch richtig verstanden wird (beispielsweise Straßenschilder und sonstige verkehrstechnische Warnhinweise). Den typisch-deutschen Urlauber, der einfach immer-lauter-werdend in deutscher Sprache auf verängstigt blickende Menschen anderer Kulturen/Sprachen einredet, wollen wir zu Hause lassen. ;-)

Abgesehen vom Unterricht in russischer Sprache (ja, ein Russe bringt uns russisch in russisch bei), erarbeitet BERLITZ zusammen mit uns “Sprachwegweiser” in den verschiedenen Sprachen auf unserer Reise, so dass wir die wichtigsten Vokabeln auf einen Blick parat haben (die “Sprachwegweiser” werden wir natürlich online zur Verfügung stellen). Zusätzlich wurde uns angeboten in die Integrationskurse reinzuschnuppern, um dort im Austausch mit echten Muttersprachlern deutsch und russisch zu sprechen (PRAXIS!). Bald zeigen wir Euch auch bewegte Bilder, wie der Unterricht aussieht und wie wir vorankommen! Vielen Dank an Eure Unterstützung!

 

Das schrieb uns das BERLITZ-Team (Desirée Omsels) dazu:

Die Welt der Sprachen „Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele“ Redensart aus Tschechien

Raus aus dem stressigen Alltag, rein ins erholsame Urlaubsvergnügen. Lange Ausschlafen; Sonne, Strand und Meer genießen; die Seele baumeln lassen; exotische Speisen probieren; sich Zeit für Sport und Wellness nehmen. Die Gründe für eine Urlaubsreise sind so verschieden wie vielfältig. Lange Zeit vertrauten die Reisenden dem vorgefertigten Paket eines Pauschalurlaubs. Von der An- und Abreise über die Unterbringung sowie Verpflegung bis zur Unterhaltung vor Ort ist alles geregelt und geplant. Deutschsprachige Reiseleiter und Mitarbeiter dienen als Ansprechpartner und machen dem Feriengast den Aufenthalt so angenehm wie möglich.

Neue Trends in der Tourismusbranche

In den vergangenen Jahren allerdings zeigt sich ein immer stärker werdender Trend hin zum Individualurlaub. Mehr und mehr Touristen wünschen sich eine Reise, die sich vollständig an ihren eigenen Bedürfnissen orientiert und sehen es als besonders reizvoll an, dabei ganz andere Erfahrungen sammeln zu können, als es auf einer Pauschalreise möglich ist. Die größten Vorteile neben der Selbstbestimmung den Reiseverlauf nach seinen persönlichen Wünschen zu gestalten, liegen in den intensiven Erlebnissen der geographischen und kulturellen Besonderheiten des Landes und dem persönlichen und direkten Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung. Schon im Vorfeld beschäftigen sich die Reisenden ausführlich mit Wissenswertem über das Urlaubsland. Infrastruktur, Klima, Religion, Sehenswürdigkeiten und kulturelle Eigenheiten sind nur ein Teil der wichtigsten Informationen für den Individualtouristen. Unabdingbar für einen gelungen Reiseverlauf ist die Kommunikation mit den Einwohnern vor Ort. Sprechen in den Tourismuscentren viele Hoteliers und Geschäftsleute Deutsch oder Englisch, so finden sich abseits dieser Orte oft nur wenige Bewohner, die eine Fremdsprache beherrschen. Sich mit der Landessprache zu beschäftigen ist ebenso nützlich wie ratsam. In vielen vielleicht auch unvorhersehbaren Situationen gibt die Kenntnis einer Fremdsprache Sicherheit. Sei es bei einer Wegbeschreibung, um den Preis zu verhandeln oder um Hilfe zu bitten. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die einem die Landessprache eröffnet- und sei es nur, um sich im Restaurant sein Essen nicht nur anhand von Bildern auf der Speisekarte auszusuchen. Wenn man in direkten Kontakt zu den Einheimischen tritt, werden einem Erlebnisse und Eindrücke zuteil, die den Urlaub nachhaltig prägen und noch auf viele Jahre in Erinnerung bleiben. Man hat die Möglichkeit Geheimtipps zu bekommen: für einen besonders schönen Platz mit beindruckender Aussicht, für ein kleines Lokal mit den besten Spezialitäten des Landes und den Geschäften mit den schönsten und günstigsten Souvenirs, die so in keinem Reiseführer stehen.

Berlitz und seine Methode

Die Frage, wie man eine Fremdsprache am besten lernt, ist sicherlich für den Einzelnen nur individuell zu beantworten. Möglichkeiten gibt es viele. Gerade das Internet verspricht schnelles und einfaches Lernen. Doch zwischen der Vermittlung von Vokabeln und Grammatik einer Sprache und dem tatsächlichen Sprechen liegt ein großer Unterschied. Diese Erfahrung machte im Jahr 1878 auch der Gründer der Berlitz Schulen – Maximilian D. Berlitz. Für sein College in den USA brauchte er einen Assistenten für Französisch und stellte einen jungen Franzosen namens Joly ein, der offensichtlich beste Referenzen vorzuweisen hatte. Als Joly in Providence eintraf, fand er seinen neuen Arbeitgeber völlig erschöpft, fiebrig und sehr krank vor. Dieser Zustand verschlechterte sich noch als Berlitz herausfand, dass sein neuer Assistent kein Wort Englisch sprach. Da Berlitz verzweifelt nach einem Weg suchte, wie er Joly sinnvoll im Unterricht einsetzen konnte, wies er ihn an, Gegenstände mit Hilfe von Gesten zu erklären und Verben, so gut er konnte, spielerisch darzustellen. Danach begab er sich wieder zu Bett. Sechs Wochen später kam er in die Klasse zurück und erwartete, dass sich der Zorn seiner verzweifelten Schüler über ihm entladen würde. Stattdessen fand er seine Schüler in einem lebhaften Austausch von Fragen und Antworten – in elegantem Französisch. Die charakteristische Ehrwürdigkeit eines traditionellen Klassenzimmers war verschwunden. Außerdem waren seine Schüler im Lernstoff viel weiter, als Berlitz selbst in dieser Zeit gekommen wäre. Berlitz zog einen bedeutsamen Schluss: Aus der “Notlösung” wurde die Grundlage für eine komplett neue Unterrichtsmethode. Die stringente Lernmethode musste einem lebhaften Entdeckungsprozess weichen.

Die Berlitz Methode® – von Anfang an mittendrin

Weltweit sind Sprachschüler von der Berlitz Methode® begeistert. Egal ob für die Freizeit oder den Beruf: Das lebendige und aktive Lernen nach Berlitz zählt zu den erfolgreichsten Möglichkeiten überhaupt, effektiv und mit Spaß eine Sprache zu lernen. Die Bedürfnisse und Situation der Kursteilnehmer stehen im Mittelpunkt und der Unterricht ist genau auf das Sprachziel zugeschnitten. Durch den kontinuierlichen Gebrauch der neuen Sprache und die Interaktion mit dem muttersprachlichen Lehrer und anderen Kursteilnehmern taucht man sofort in die neue Sprache ein. Man lernt schneller und der Lernfortschritt ist deutlich stärker als bei zweisprachigem Unterricht. Dialoge sind das Kernstück des Berlitz Sprachunterrichts. Nur dieses aktive und lebendige Lernen garantiert, dass man schnell und ohne Hemmungen in der neuen Sprache kommunizieren kann. Wichtig hierbei ist die Gelegenheit, frei mit der Sprache experimentieren zu können. Durch Hilfestellungen sowie Verbesserungsmöglichkeiten wird das notwendige Selbstvertrauen in Sprachstruktur und Ausdruck gestärkt. Durch das aktive Sprechen lernen die Schüler Grammatik „ganz nebenbei“ und müssen sich nicht durch trockene Grammatikübungen quälen. In den Kursen wird niemand über- und keiner unterfordert, sondern jeder Schüler wird immer nach seinem persönlichen Lernniveau eingebunden. Das garantiert schnelle Fortschritte und damit eine hohe Motivation.

Berlitz Krefeld – über 115 Jahre Sprachkompetenz am Niederrhein

Berlitz ist heute in über 70 Ländern mit 550 Sprachschulen vertreten – mehr als 50 davon allein in Deutschland. Jeder Sprachinteressierte findet hier sein optimales Trainingsprogramm: Erwachsene und Kinder, Wissbegierige und Führungskräfte, Reiselustige und Internetlerner. Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete das Berlitz Center Krefeld am Südwall seine Pforten und hat seither vielen zufriedenen Kunden beim Erwerb oder Verbesserung einer Fremdsprache geholfen. Nach einigen Umzügen findet man uns heute am Ostwall, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Neben der guten Erreichbarkeit und unserem umfangreichen Angebot an Sprachtrainings, schätzen unsere Kunden vor allem die familiäre Atmosphäre vor Ort. Durch unser internationales Team profitieren unsere Schüler nicht nur von allen Vorteilen der Berlitz Methode®, sondern auch von Insider- Informationen aus dem alltäglichen Leben im Herkunftsland unserer muttersprachlichen Lehrer. Die Unterschiede in Mimik und Gestik, in Etikette , dem Umgang mit Zeit und Qualität, in Hierarchie und Respekt sind zu unserer eigenen Kultur oft immens. Unsere Lehrer unterrichten nicht nur Grammatik und Vokabeln, sondern auch interkulturelle Aspekte: Wie verhalte ich mich im jeweiligen Kulturkreis? Wie vermeide ich Missverständnisse? Wie gehe ich „Fettnäpfchen“ aus dem Weg ?

Ein Geschenk nach Beijing und Berlitz Krefeld

Wenn Christian, Gerd, Marc und Oliver nächstes Jahr ihre karitative Abenteuerreise nach China starten, liegen viele beeindruckende Erlebnisse, Begegnungen und Herausforderungen vor ihnen. Bei der Vorbereitung auf die sprachlichen und interkulturellen Anforderungen dieser Reise unterstützen wir vom Berlitz- Team Krefeld die vier Globetrotter gerne in ihrem Vorhaben. Wir wünschen ihnen viel Spaß bei ihrem Russischunterricht, viel Erfolg auf dem Weg nach Beijing und viel Aufmerksamkeit und Unterstützung für das Projekt „Viva con Agua“! Das BERLITZ-TEAM Krefeld

China und die Einreise

Ziel unserer Reise soll ja China und ganz besonders Beijing sein. Den Streckenverlauf könnt ihr unter Route einsehen.

China ist nun leider nicht Spanien, was die Einreise angeht ;-) und so haben wir diverse Hürden zu meistern, bevor wir mit unserem Bus über den Landweg einreisen können. Wir möchten Euch hier mal einen Einblick geben, was wir alles im Vorfeld zu planen, organisieren und zu regeln haben.

Grenzübergang
Die Wahl des Grenzübergangs ist abhängig von unserer Route. Derzeit planen wir vor China durch Kirgisistan zu reisen. Von hier aus gibt es nur einen Grenzübergang der in Frage kommt: über den Torugart-Pass, ein 3752m hoher Gebirgspass im Tianshan Gebirge. Die am Pass errichtete Grenzstation ist dabei nur einseitig geöffnet: vormittags zur Einreise nach China, nachmittags zur Ausreise. Bleibt unser Streckenverlauf und unsere Planung so bestehen, dann bewegen wir uns danach in Richtung Kaxgar im autonomen Gebiet Xinjian. Leider wird dieses Gebiet des Öfteren von Unruhen heimgesucht, die die Durchreise erschweren bis unmöglich machen könnten. Darüber werden wir später in einem weiteren Artikel berichten. Wir möchten nur zeigen, dass auch das von uns bedacht werden muss.

Einfuhrzoll
Die Einfuhr unseres Busses wird mit einem Zoll belegt werden, unter Umständen kann dieser bis zu 350% des Marktwertes betragen. Die Leistung muss bei Einreise erbracht werden und würde erst bei Ausreise erstattet werden. Das wäre aber noch nicht alles, denn Ziel unseres Projektes ist die Spende des Busses an eine soziale Einrichtung in oder nahe Beijing. China’s Bürokratie erschwert es uns, denn es ist nicht zulässig gebrauchte PKWs in China einzuführen und dor zu belassen. Wir sind aber in Kontakt mit diversen Organisationen und hoffen ein Schlupfloch zu finden, ansonsten werden wir eine alternative Lösung erarbeiten um letztendlich immer noch eine Spende an eine entsprechende Hilfsorganisation durchführen zu können.

Visum
Die Einreise nach China ist nur mit einem Visum möglich, was maximal 90 Tage vorher beantragt werden kann. Wir müssen den Reiseverlauf weitestgehend exakt darlegen können und der Einreisetag muss bekannt sein. Planung ist daher alles :-)

Führerschein und Fahrzeugzulassung
Wir könnten zwar mit unserem eigenen Fahrzeug durch China reisen, jeder Fahrer brauch jedoch einen chinesischen Führerschein und das Auto muss durch eine entsprechende Prüfung um eine chinesische Fahrzeugzulassung zu erlangen. Wir sind schon gespannt auf die Fragen in der Führerscheinprüfung…

Reisen mit Guide
Es wird die Auflage gestellt, dass bei individueller Einreise über Land, ein chinesischer Guide zur Seite gestellt werden muss. Das bedeutet also, dass der Guide in unserem Bus mitfahren muss, eine Unterbringung während der Reise brauch und uns jedoch auch bei behördlichen Angelegenheiten zur Seite steht. Das ist noch nicht alles, wir reisen als Gruppe in China ein und müssen die Reise als Gruppe durchführen, sowie auch als Gruppe wieder ausreisen.

Sondergenehmigungen
Wir reisen durch mehrere Provinzen in China, für jede einzelne Provinz ist eine entsprechende Sondergenehmigung notwendig. Es muss daher schon vorher feststehen, durch welche Provinzen wir reisen, denn auch die Genehmigungen müssen bereits im Vorfeld beantragt werden. Die einzelnen Provinzen stellen wir Euch in späteren Beiträgen vor.

…jetzt habt ihr einen Einblick erhalten, welche Bürokratie China für Reisende über Land bereithält. In den jeweiligen Punkten liegen noch weitere Schwierigkeiten, wir halten Euch darüber auf dem Laufenden.